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Als
Material dient die Röhre der Beinknochen (Das Stück zwischen
den beiden Einzeichnungen- hier der Oberschenkelknochen eines Schafs).
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Als erstes
säge ich die Röhre aus dem Beinknochen heraus. Danach
muss die Röhre vom Knochenmark befreit werden und wird anschliessed
entfettet (hierbei hat scheinbar jeder Knochenschnitzer sein eigenes
Geheimnis).
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| 3.
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Aus der Form
des Knochens säge ich "Chips". Dies bedeutet, dass
ich die einzelnen planen Flächen die der Knochen mir bietet
heraussäge. Erst dann begucke ich mir diese Teilstücke
und suche die Formmöglichkeiten, die der Knochen mir bietet.
Nun zeichne ich die Form auf.
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| 4.
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Die
grobe Form säge ich mit einer elektrischen Laubsäge aus
dem Knochenstück heraus.
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Auf
der Schleifscheibe bearbeite ich die Aussenform.
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Die
innere Linienführung, sowie die Details arbeite ich mit der Fräse
vor.
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| 7. |
Danach
sind noch mehrere Arbeitsgänge mit Messern, Schleifpapieren,
Handfeilen und Schleifpasten von nöten, um dem Objekt den "letzten
Schliff" zu verpassen. |
Das fertige
Objekt hat je nach Herkunft, Alter oder Behandlung einen mehr
oder weniger gelbbraunen Farbstich. Es besteht die Möglichkeit,
das Werkstück mittels Wasserstoffperoxid zu bleichen. In
den häufigsten fällen erhalte ich allerdings die Tönung.
Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, den Knochen zu beizen.
Das Verfahren ist sehr aufwendig. Ein bone carver aus
Auckland verriet mir sein Geheimrezept. Ich wende dieses Verfahren
so gut wie gar nicht an.
Knochen die aggressiven äusseren Einflüssen ausgesetzt
waren (drei Monate Komposthaufen als Beispiel) marmorieren häufig
in sehr beeindruckender Weise.
Die aufwendige mechanische wie chemische Behandlung während
der Fertigstellung des Schmuckstücks lassen die Erinnerungen
an diesen unerfreulichen Entstehungsabschnitt Gott sei Dank
verwischen.
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Ein paar Skizzen. |
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